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Die Legende von der Knödelzeit

Knödelmahlzeiten wurden so rund um das 11. Jahrhundert das erste Mal auf Pergament in Südtirol erwähnt. Schnell wurden die Knödel zur Edelspeise von Adeligen und Rittersleuten. Nach der Herrschaftsübergabe Südtirols von der damaligen Herrscherin Margarete von Tirol-Görz an den Habsburger Rudolf IV. im Jahre 1363, war der Siegeszug der Knödelspeise in Österreich nicht mehr aufzuhalten: Zu diesem Zeitpunkt pendelten die Habsburger regelmäßig zwischen Tirol und Wien und natürlich nutzten sie dabei die alten Römerwege und -straßen.

Eine dieser antiken Verbindungen geht quer durch das Almenland und Passail. Edelleute reisten für damalige Verhältnisse beeindruckend komfortabel – und manchmal auch mit eigenem Koch. So trug es sich zu, dass Rudolf IV. mit seiner Gefolgschaft im „Markt Passail“ (1328 erste urkundl. Erwähnung) Rast machte, da er über den Semmering nach Wien reiten wollte. Damals gab es gerade einmal 50 Einwohner und eine kleine Dorfschenke. Die angebotenen Speisen waren einfach und dürften den Appetit von Rudolf IV. nicht sonderlich angeregt haben. Er ließ seinen Leibkoch an den Herd und der kochte Unmengen an verschiedenen Knödelvarianten – Fleischknödel, Brotknödel, Käseknödel, Gemüseknödel … Rudolf IV. ließ ein Fest für alle Passailer ausrufen und hieß alle zur „Knödelzeit“ herzlich willkommen.

Unser Gasthof Schrenk (seit 1904 am besten Platz in Passail) mit seiner Wirtin Anita Schweiger lassen diese Geschichte wieder aufleben und garantieren höchsten Genuss durch hausgemachte Knödel mit Herz & frischen Kräutern.

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